Fitness

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Was ist eigentlich Krafttraining?

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Maximales Muskelwachstum

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Krafttraining im Alter

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Sixpacks - die nackte Wahrheit

Training zu zweit

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Was tun gegen Rückenprobleme?

Muskeln - Triebwerke der Gesundheit

Warum wird man dick?

Die Evolution ist an allem Schuld

Diese Frage bewegt Millionen Deutsche. Nach eigener Einschätzung essen sie eigentlich gar nichts und werden trotzdem immer dicker. Woran liegt das? Sind es irgendwelche „Dickmacher-Gene“, die dafür sorgen, dass man alleine schon vom Anschauen einer Tafel Schokolade dick wird? Oder ist es nur eine böse Fehleinschätzung, wenn man glaubt, dass man kaum was isst? In Wirklichkeit sind es aber viele hundert Kalorien, die man den Tag über ganz nebenbei futtert.

Aber stellen wir diese Frage erst einmal einen Moment zurück und schauen uns die ziemlich trostlose Realität an. Über zwei Drittel der deutschen Männer und über die Hälfte der deutschen Frauen sind laut dem 12. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) übergewichtig. 23 % der Männer und 24 % der Frauen gelten sogar als adipös, sind also stark übergewichtig.

Aber nicht nur Deutschland, sondern praktisch alle Industrieländer sind von diesem Phänomen betroffen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben weltweit 1,4 Milliarden Menschen Übergewicht, 200 Millionen Männer und 300 Millionen Frauen haben Adipositas. Gleichzeitig leiden aber eine Milliarde Menschen unter Hunger – das nur zur Verdeutlichung des Problems „gerechte“ Verteilung von Lebensmitteln.

Nicht nur ein ästhetisches Problem
Dick oder gar adipös zu sein ist nicht nur ein ästhetisches, sondern vor allem ein gesundheitliches Problem. Übergewicht und Adipositas gehen einher mit Gelenkbeschwerden, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und vielen Krebserkrankungen. Adipositas und die damit verbundenen Krankheiten kosten das deutsche Gesundheitssystem übrigens jährlich über 17 Milliarden Euro und natürlich fallen diese immensen Kosten auf jeden Steuerzahler zurück.

Für den Einzelnen bedeuten Übergewicht und vor allem Adipositas eine schlechtere gesundheitliche Situation, verminderte Lebensqualität, reduzierte Lebenserwartung und zum Teil erhebliche psychische Folgen. Dicke Menschen werden oft mit Vorurteilen überzogen: sie gelten als träge, faul, willensschwach und antriebslos. Das kann zu Kontaktarmut und Vereinsamung bis hin zu schweren Depressionen führen. Ab einem bestimmten Punkt wird es auch immer schwerer, einen übergewichtigen Menschen zum Fitness-Sport zu bewegen.

Die Rolle der Evolution
Eigentlich haben dicke Menschen einen großen Vorteil: kommt eine Hungersnot, können sie deutlich länger überleben als ihre schlanken Zeitgenossen. Fett bedeutet nämlich gespeicherte Energie, auf die der Körper in Notzeiten problemlos zurückgreifen kann. Ein Kilogramm Körperfett enthält 7.000 Kilokalorien, also 700.000 Kalorien(!). Davon kann man schon mal einige Tage überleben, nämlich bei einem Grundumsatz von 1.750 kcal runde vier Tage.

Laut Prof. Walter Siegenthaler aus Zürich kann ein normalgewichtiger Mensch etwa 60 Tage ohne Nahrung überleben, ein Übergewichtiger jedoch bis zu 200 Tage. Dies bedeutete in früheren Zeiten einen enormen Vorteil für Menschen mit entsprechendem Fettpolster. Sie gaben ihre Gene an nachfolgende Generationen weiter, während die „Dünnen“ bereits verhungert waren, bevor sie sich überhaupt fortplanzen konnten.

Fett anzusetzen ist also biologisch betrachtet ein unheimlicher wichtiger Mechanismus, um den Fortbestand der menschlichen Art zu sichern. Wir tragen sozusagen „Hamster-Gene“ in uns und da Gene sich nur über sehr lange Zeiträume verändern, wird es vermutlich noch Zigtausende von Jahren dauern, bis sich unser Körper genetisch darauf eingestellt hat, dass Nahrung keine Mangelware mehr ist, sondern im Überfluss zur Verfügung steht.