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Vitamine sind lebenswichtig

Unerlässliche Mikronährstoffe für den Körper

Vitamine sind absolut lebenswichtige Stoffe, ohne die unser Körper nicht existieren kann. Nur wenn ausreichend Vitamine mit der Nahrung zugeführt werden, funktioniert der Stoffwechsel optimal. Ansonsten kann es zu Mangelerscheinungen wie Leistungsverlust, Erschöpfung, Antriebsarmut oder Appetitlosigkeit kommen. Die gute Botschaft ist aber, dass in Deutschland Vitaminmangel nur noch selten vorkommt.

Man schrieb das Jahr 1912. Der polnische Biochemiker Casimir Funk versuchte einer rätselhaften Krankheit auf die Spur zu kommen, an der in Java und Japan immer mehr Patienten und Strafgefangene litten. Sie äußerte sich in unerklärlichem Muskelschwund, Kräfteverlust und Lähmungserscheinungen. Merkwürdigerweise trat sie erst seit kurzem auf, nachdem die Ernährung von ungeschältem braunen Reis auf weißen, geschälten Reis umgestellt wurde. Eben in dieser Zeit hielten gerade die in Europa neu entwickelten Reisschälmaschinen auch im fernen Osten Einzug.

Casimir Funk gelang es, aus den Randschichten des Reiskorns einen Stoff – das Thiamin bzw. Vitamin B1 – zu isolieren, mit dem man die „Beri-Beri“ genannte Krankheit sofort heilen konnte. Dabei handelt es sich um eine stickstoffhaltige Verbindung, also chemisch gesehen ein „Amin“. Casimir Funk fügte das lateinische „Vita“ (Leben) hinzu - und schon war das Wort „Vitamin“ geboren.

Die meisten weiteren Vitamine wurden dann in den Jahren 1925 bis 1940 entdeckt. Die deutschen Chemiker Paul Karrer, Richard Kuhn und Otto Warburg wurden für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Vitaminforschung mit dem Nobelpreis geehrt. Weltweit waren damals über 20 Forscherteams damit beschäftigt, neue Vitamine zu entdecken und deren Wirkungen auf den menschlichen Organismus zu erforschen.

Vitaminmangel in früheren Zeiten
Ein weiteres bekanntes Beispiel für eine schlimme Vitaminmangel-Erkrankung war der Skorbut. Die Seefahrer früherer Jahrhunderte erkrankten oft während langer Fahrten daran. Die Symptome waren Zahnfleischbluten, Zahnausfall, Magen- und Darmblutungen sowie Muskelschwund und viele Matrosen wurden letztlich durch Organversagen dahingerafft. Ursache für diese Erkrankung war, dass man sich auf See oft monatelang nur von Schiffs zwieback, Eingepökeltem und Fischen ernährte, Obst und Gemüse fehlten ganz.

Es war der bekannte Weltumsegler James Cook, der 1776 dafür dekoriert wurde, dass er keine Matrosen mehr durch Skorbut verlor. Er erhielt einen Tipp vom englischen Schiffsarzt James Lind und führte Sauerkraut und Zitronen mit, beides Lebensmittel mit einem hohem Vitamin C-Gehalt. Fortan ging kein Matrose mehr durch Skorbut verloren.

Ganz ähnlich war es mit der "englischen Krankheit", die auf mangelnde Vitamin D-Versorgung zurückzuführen und heute fast ausgestorben ist. Diese Krankheit wurde erstmals bei englischen Kindern beobachtet, die in lichtarmen Hinterhöfen aufwuchsen. Da Vitamin-D vom Körper nur unter dem Einfluss von Sonnenlicht gebildet werden kann und dieses Vitamin für die Einlagerung von Kalk in das Knochengerüst verantwortlich ist, kam es bei diesen Kindern zu schweren Missbildungen des Skeletts.