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Muskeln - Triebwerke der Gesundheit

Training mit dem eigenen Körpergewicht

Den Begriff „Bodyweight-Training“ hört und liest man in letzter Zeit immer wieder in der Fitnessbranche. Doch was hat er zu bedeuten? Wie bei den meisten Trends der letzten Jahre ist es nicht verwunderlich, dass es sich um einen englischen Begriff handelt. Da die USA in Sachen Fitness durchaus als Pioniere gelten, erscheint es geradezu normal. Doch was steckt wirklich hinter dem Begriff?

Wer hin und wieder das Essverhalten einiger Amerikaner beobachtet, zum Beispiel vor Ort oder in TV-Reportagen, könnte vielleicht davon ausgehen, dass es sich um eine Art Wettessen zum Zwecke der Vergrößerung der Körpermasse handelt... doch weit gefehlt! Dahinter steht nichts Geringeres, als das Training mit dem eigenen Körpergewicht.

Hier kann man sicher mit Recht behaupten, dass es sich diesmal nicht um eine Erfindung der Amerikaner handelt! Schon der alte Turnvater Jahn und sogar Joseph Pilates wussten schon wie intensiv und effektiv das Training mit dem eigenen Körpergewicht sein kann. Der mit Sicherheit schwerwiegendste Vorteil dieses Trainings liegt schon im Begriff selber versteckt... man braucht keinerlei Hilfsmittel, um ein effektives Training zu absolvieren. Besonders Leistungssportler bedienen sich dieser Trainingsform schon lange und auch für die Fitnessbranche ist dies sicher kein Neuland!

Allerdings gehen die Möglichkeiten weit über die herkömmlichen Übungen wie Liegestützen, Kniebeugen und Klimmzüge hinaus. Durch immer einfallsreichere Trainer und auch Sportler gibt es mittlerweile unzählige Übungen im Bereich des „Bodyweight-Training“. Immer wenn man meint, man hätte schon alle Übungen gesehen, kommt doch wieder einer vorbei, der eine Übung macht, auf die man in drei Leben nicht gekommen wäre.

Die eigentliche Kunst scheint nun zu sein, diese Übungen auch entsprechend einzuordnen und zu bewerten. Hier greifen wir in der Regel auf die Anatomie und die Biomechanik zurück! Auf die Anatomie insofern, als dass man die einzelnen Muskeln durchaus differenzieren können muss um zu sagen, welche Übung für welchen Muskel gedacht ist. Die Biomechanik, da die einfachsten Regeln der Physik in Bezug auf unseren Körper die Übungen sehr gut bewerten und auch verändern können. Gemeint ist zum Beispiel das Hebelgesetz, welches schon in der Antike von einem gewissen Herrn Archimedes formuliert worden ist.

Ohne hier näher ins Detail gehen zu wollen, sollte allgemein bekannt sein, dass es einen Unterschied macht, wie lang oder kurz der sogenannte Hebelarm bzw. Lastarm bei einer Übung ist. Ergo kann man durch bloßes Hinschauen oft schon eine Übung bewerten und durch „Nachdenken“ diese Übung auch adäquat modifizieren. Auf gut Deutsch: Wenn Sie keine normalen Liegestütze schaffen, verkürzen Sie den „Hebel“, indem Sie auf die Knie gehen. Eine weitere physikalische Tatsache ist, dass wir immer dann optimal Kraft aufbringen bzw. anwenden können, wenn wir stabil am Boden verankert sind. Wenn also bei einer Übung eine Progression gefordert ist, kann man die Übung alleine durch einen instabileren Untergrund deutlich erschweren.