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Nur flexible Herzen sind fit

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Nachdem in der Februar-Ausgabe der FITNESS UMSCHAU das Herz als zentrales Organ des menschlichen Körpers vorgestellt wurde, geht es heute um die sog. „Herzratenvariabilität“. Nach einer anstrengenden Trainingseinheit kann es nämlich schon mal in der Brust klopfen, hämmern und rasen. Wer auf sein Herz nur wegen dieser Höchstleistung stolz ist, übersieht die Variabilität des Herzschlags, denn auch in der Ruhe liegt die Kraft.

Schon in der fünften Schwangerschaftswoche beginnt das Herz des Embryos zu schlagen. Eine Marathonleistung liegt nun vor ihm. Ohne Unterbrechung wird es bis zu drei Milliarden Mal den Rhythmus des Lebens bestimmen. Das Herz eines erwachsenen Menschen ist etwa faustgroß, wiegt ungefähr 300 Gramm und passt sich in seiner Leistung exakt an die körperlichen Bedürfnisse an – vom Tiefschlaf bis zum Hochleistungssport.

Das Herz ist mehr als nur ein fleißiger Muskel
Jede Minute vollbringt das Herz eine gewaltige Leistung: Durch ein 100.000 Kilometer langes Gefäßsystem pumpt es das Blut jede Minute. 9000 Liter Blut werden täglich vom ihm durch den Körper befördert, das entspricht 45 gefüllten Badewannen. Bei Anstrengung erhöht sich die Leistung noch um ein Vielfaches. Das Herz nur als fleißigen Muskel abzutun, der das Blut durch den Körper pumpt, wäre falsch. Hinter seiner Schlagkraft steckt mehr als nur eine Pumpe, die Gewebe und Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Was veranlasst das Herz eigentlich, so flexibel auf jede Lebenslage reagieren zu können?

Es gibt wohl kein anderes Organ im Körper, das soviel Symbolkraft besitzt. Viele Märchen und Mythen ranken sich um das Herz. Etliche Sprichwörter beschreiben mit dem Herzen ganze Gefühlswelten. Es wird als Taktgeber des Lebens und Sitz der Seele bezeichnet. Was sich im ersten Moment komplett unsportlich und unwissenschaftlich liest, führt aber in einen Bereich, der den meisten Menschen vollkommen unbewusst ist: das vegetative Nervensystem. Alle unwillkürlichen Abläufe im Organismus werden über dieses System gesteuert. Es mobilisiert und regeneriert die menschlichen Kräfte. Während das Seelenleben vielleicht noch Einfluss nehmen kann, entzieht sich das vegetative Nervensystem dem menschlichen Willen weitgehend.

Während die Skelettmuskulatur mit willkürlichen Bewegungen vom Gehirn geleitet wird, steht die Tätigkeit des Herzmuskels nur bedingt unter diesem Einfluss. Gegenüber dem Gehirn besitzt und braucht das Herz die Autonomie, um den Kreislauf aufrecht zu halten. Die einzige Verbindung zwischen beiden Organen besteht über die Nervenfasern des vegetativen Nervensystems.

Fitte Herzen schlagen nicht immer im Takt
Das vegetative Nervensystem wirkt durch zwei Funktionen auf den Körper ein: Sympathikus und Parasympathikus. Während der Sympathikus den Impuls zur Energiefreisetzung gibt, sich daraufhin die Gefäße erweitern, der Blutdruck ansteigt, Atem- und Herzfrequenz erhöht, sorgt sein Gegenspieler, der Parasympathikus, eher für Erholung und Regeneration. Durch ihn wird der Blutdruck gesenkt, die Atmung und der Herzschlag wieder verlangsamt. Kommen beide Anteile des vegetativen Nervensystems gleichermaßen zum Zuge, kann man von einem gesunden und leistungsfähigen Körper ausgehen.