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Knackpunkt Knie

Dieses wichtige Gelenk leistet Enormes

Unsere Knie müssen einiges aushalten: Täglich beugen wir sie durchschnittlich weit mehr als 1000 Mal. Bei jedem Spaziergang lastet das Vielfache unseres Körpergewichts auf ihnen. Wie Sie das größte und komplexeste unserer Gelenke trotz ständiger Dauerbelastung fit halten und vor Verschleiß schützen können, erläutert Professor Dr. Sven Ostermeier von der Gelenk-Klinik Gundelfingen.

Millionen Menschen klagen über entzündete, geschwollene oder schmerzende Knie. Kein Wunder: Kein anderes Gelenk wird täglich so stark belastet und strapaziert wie dieses. Nicht nur beim Sprinten oder Skifahren muss es gewaltigem Druck standhalten: „Bei jeder Kniebeuge trägt das größte und komplexeste unserer Gelenke das Sieben- bis Achtfache unseres Gewichts“, so Professor Dr. Sven Ostermeier, einer der ärztlichen Leiter der Knieabteilung der Gelenk-Klinik Gundelfingen.

Die beste Medizin: Sport
Damit es über kurz oder lang nicht bei jedem Beugen oder Strecken knirscht, zwickt oder schmerzt, ist Bewegung das A und O. Ob Pilates, Laufen oder Zirkeltraining – regelmäßiger Sport ohne übertriebenen Ehrgeiz ist „die beste Medizin“. „Muskeln, Sehnen und Bänder werden auf gesunde Weise gestärkt – ein langsames Aufwärm- und Aufbautraining natürlich immer vorausgesetzt“, so Professor Ostermeier. Eine der einfachsten Vorsorge-Maßnahmen: öfter mal Treppen steigen statt Fahrstuhlfahren. „Jede Stufe stärkt die Muskulatur, fördert den Knochenaufbau und beugt damit Osteoporose vor“, betont Professor Ostermeier.

Stundenlanges Sitzen im Auto, Büro oder Fernsehsessel erhöhen die Notwendigkeit, aktiv zu werden: „Verharrt ein Gelenk länger in einer Position, so wird die Knorpelschicht dauerhaft auf einer Stelle belastet und verliert übermäßig Gelenkflüssigkeit., so Professor Ostermeier. „Geschieht das häufiger am Tag, so nimmt das Risiko eines Knorpelschadens rapide zu – „ganz so, als wenn ein Kleidungsstück immer an derselben Stelle beansprucht wird und sich ein Loch bildet“, erklärt der Facharzt. Deshalb sein Rat: Am besten möglichst häufig die Arbeits- oder Sitzpositionen ändern, hin und wieder aufstehen oder kurze Strecken gehen. Und noch ein bewährter Tipp: „Versuchen Sie am Schreibtisch häufiger die Knie auszustrecken, das belebt den Stoffwechsel und fördert die Gesundheit des Knies.“

Knieschonend durch den Alltag
Neben Bewegungsmangel ist langes Stehen „Gift“ für die Knie. Denn dann lastet das volle Körpergewicht auf der Verbindungsstelle zwischen Ober- und Unterschenkelknochen. „Besser immer mal eine Verschnaufpause im Sitzen einlegen und mehrmals täglich die Beine baumeln lassen“, rät der erfahrene Orthopäde. Das fördert die Bildung der „Gelenk-Schmiere“. Vermeiden sollte man, soweit möglich, längeres Arbeiten in verharrender Stellung (beispielsweise beim Montieren oder Handwerken) sowie starke Kniebeugungen, also etwa den Schneidersitz oder häufiges Hocken. Hierbei gilt: Je größer die Kniebeugung, desto höher die Belastung auf die einzelnen Gelenkstrukturen. Bei tiefer Hockstellung wirkt das fünf- bis sechsfache Körpergewicht auf die Kniescheibe ein. Als problematisch gelten auch Sportarten wie Fußball- und Handballspielen, Squash, Tennis, Rudern oder Skifahren. „Bei Drehbewegungen des Knies unter Belastung, typisch fürs Kicken oder Skifahren, sind die den Knorpel schützenden Menisken besonders verletzungsanfällig.“