Fitness

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Maximales Muskelwachstum

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Kein Kinderkram - Deutsche Kinder sind zu dick

Immer mehr Kinder sind in Deutschland zu dick.

In Deutschland gelten rund 15% aller 2- bis 17-Jährigen als übergewichtig, davon gelten ca. 6% als adipös. Dabei zeichnet sich die gleiche Entwicklung ab wie bei den Erwachsenen: Die Zahl der übergewichtigen Kinder stagniert zwar insgesamt gesehen auf hohem Niveau, aber bereits zu dicke Kinder legen immer mehr an Gewicht zu. Die Hauptursachen sind mangelnde Bewegung und falsche, einseitige Ernährung mit einem hohen Anteil an kaloriendichtem Fast Food, Fertiggerichten, Softgetränken und Süßigkeiten.

Die Folgen dieser Entwicklung sind ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Fettstoffwechsel- störungen, Diabetes mellitus Typ 2 (etwa 200 Jugendliche erkranken in Deutschland jährlich neu), Bluthochdruck, Hormonstörungen und andere Erkrankungen, die üblicherweise erst im Alter auftreten. Zudem kommt es zu Überlastungserscheinungen des Stützapparates. Ca. 60% der übergewichtigen Kinder haben Haltungsschäden mit Folgen wie Rückenschmerzen oder vorzeitigem Gelenkverschleiß. Je früher die Fettsucht eintritt, desto schwerwiegender sind die späteren Folgen. Übergewicht kann jedoch nicht nur physische, sondern auch schwerwiegende psychische Probleme verursachen, unter anderem durch Mobbing und Ausgrenzung der XXL-Kinder in Schule und Kindergarten.

Die Ursachen für Übergewicht
Übergewicht und Adipositas haben viele Ursachen, d.h. es kommen viele Faktoren zusammen, die zum Dickwerden beitragen. Zum einen kann Übergewicht erblich bedingt sein, zum anderen hat sich über die letzten Jahrzehnte unsere Lebens- und Ernährungsweise signifikant verändert. Bewegungsmangel und mangelnde motorische Leistungsfähigkeit lassen sich bereits bei vielen Kindern feststellen. Mit ursächlich ist die Veränderung in der Freizeitgestaltung. Spielten noch vor 20 Jahren die meisten Kinder im Freien, verbringen die Kids heute ihre Freizeit in Innenräumen. Derzeit verfügt schon fast jedes zweite Kind unter dreizehn Jahren über einen eigenen Fernseher.

Die meisten Kinder in den Industrienationen verbringen mehr Zeit vor dem Fernsehgerät als in der Schule. Jede Stunde vor dem Fernseher wirkt sich – einer kanadischen Studie zufolge – bei Kleinkindern langfristig auf Körperumfang und Sportlichkeit aus. Hinzu kommt, dass Kinder, die viel Zeit vor dem Fernseher verbringen, sich eher ungesund ernähren, als ihre Altersgenossen mit einer bewegungsintensiveren Freizeitgestaltung. Kinderärzte empfehlen daher 60 Minuten moderate bis intensive Bewegung pro Tag. Die Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) des Robert Koch Instituts belegt, dass nur bei 15% der Kinder und Jugendlichen im Alter von vier bis 17 Jahren das Bewegungsverhalten dieser Empfehlung entspricht.

Ein weiterer Faktor ist unsere unausgewogene Ernährung. In den Industrienationen gibt es schon lange keine Nahrungsknappheit mehr. Im Gegenteil, wir leben im Überfluss und stetiger Verfügbarkeit aller Lebensmittel. Wir treffen in unseren Supermärkten ein wahres Schlaraffenland an. Zudem wurden in den letzten Jahren viele Kinderprodukte kreiert, die alles andere als gesund sind und viel zu viel Zucker enthalten. Wichtig ist, bereits bei Kleinkindern den Grundstein für eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu legen, damit sich falsche Ernährungsgewohnheiten erst gar nicht einschleichen können.