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Heiß auf Schweiß?

„Schwitz Dich gesund“ heißt es oft im Zusammenhang mit dem Saunabaden. Gerade jetzt, wo wieder Erkältungskrankheiten auf uns lauern, mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Schluckbeschwerden und – wenn es ganz dick kommt – mit Fieber und Grippe. Allerdings: wenn Sie erst mal erkältet sind, sollten Sie die Sauna meiden, da dadurch Ihr Kreislauf noch zusätzlich belastet wird. Damit es erst gar nicht zu einer Erkältung kommt, sind regelmäßige Saunabäder jedoch sehr zu empfehlen. Aber was gilt es dabei zu beachten? Damit Ihnen vor lauter heißer Luft nicht die Puste ausgeht, haben wir nachfolgend die besten Tipps zum richtigen Saunabaden:

Bevor es jedoch ans Eingemachte geht, soll kurz erläutert werden, was Saunabaden oder saunieren eigentlich ist: Das Saunabad gehört zu den so genannten „wechselwarmen“ Bädern, bei denen Warm‐ und Kaltreize abwechselnd auf den Organismus einwirken. Da der Körper bestrebt ist, seine Körpertemperatur konstant zu halten, reagiert er auf die Temperaturreize mit entsprechenden Anpassungsmechanismen, die ungefähr eine Woche anhalten und somit eine langfristige positive Gesundheitswirkung entfalten. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass die Saunabäder regelmäßig durchgeführt werden und ein gesundheitsorientierter Badeablauf eingehalten wird.

1. Schritt: Reinigen
Prinzipiell sollten Sie jeden Saunagang mit einer kurzen und gründlichen Dusche beginnen, das gilt insbesondere für Saunagänge nach dem Training. Das ist nicht nur aus hygienischer Sicht sinnvoll, sondern auch um eventuelle Restbestände von Kosmetika und Körperfett zu entfernen, die das Schwitzen beeinträchtigen könnten. Anschließend an das Duschen ist es wichtig, sich gut abzutrocknen, da trockene Haut schneller ins Schwitzen kommt.

Sollte dem Saunagang eine intensive Trainingseinheit mit hohem Wasserverlust vorangegangen sein, ist es sinnvoll, dass Sie vorab eine kurze Ruhepause einlegen und Ihren Wasserhaushalt mit Mineralwasser und Fruchtschorlen ausgleichen. Die Pause dient außerdem dazu, dass sich das Herz‐Kreislauf‐System, wie auch der Blutdruck und die Körpertemperatur normalisieren können.

2. Schritt: Erwärmen
In der Sauna ist der beste Platz auf den oberen Rängen, sprich: auf der obersten Bank. Im Optimalfall kann man sich hier entspannt hinlegen, um die Wärme genießen zu können. Da oft der Platz zum Liegen nicht ausreicht, stellen Sie Ihre Beine auf die Sitzbank, um zu vermeiden, dass sich Ihre Füße in einer anderen Temperaturzone wie Ihr Oberkörper befinden. Für einen Saunagang sind acht bis zwölf Minuten vollkommen ausreichend, mehr als 15 Minuten sollten es nicht sein. Letztlich ist aber nicht die Uhr entscheidend, sondern Ihr individuelles Wohlbefinden.

Die Dauer der einzelnen Saunagänge kann also durchaus variieren. Durch die hohen Temperaturen in der Sauna steigt die Hauttemperatur binnen zehn Minuten um ca. 10°C. Als Reaktion darauf erweitern sich die Blutgefäße und die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes erhöht sich. Außerdem steigt die Herzfrequenz um bis zu 50%, aber keine Sorge: Das Herz wird dabei nicht zu stark belastet. Durch den Anstieg der Herzfrequenz und die Weitstellung der Blutgefäße normalisiert sich der Blutdruck. Ein Effekt, der bei regelmäßigem Saunabaden etwa acht bis zehn Tage anhält und damit zu einer nachhaltigen Normalisierung des Blutdrucks führt.

Das gilt sowohl für Personen mit hohem, als auch mit niedrigem Blutdruck. Sollte es mit dem Hinlegen in der Saunakabine doch geklappt haben, dann ist es wichtig, sich ca. 2 Minuten vor dem Ende des Saunagangs wieder aufrecht hinzusetzen, um ein Versacken des Blutes in den Beinen und damit Kreislaufschwierigkeiten zu verhindern. In der Erwärmungsphase erhöht sich übrigens nicht nur die Hauttemperatur, sondern auch die Körperinnentemperatur um ca. 1‐2°C. Das erzeugt im Körper ein künstliches Fieber, mit denselben Folgen, wie bei einem realen Fieber: Es wird Interferon gebildet, das für die Bekämpfung von Krankheitserregern zuständig ist. Regelmäßige Saunagänger sind damit meist erkältungsfrei.