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Kaum erwacht die Natur, beginnt für viele Allergiker die Leidenszeit. Aber es gibt Möglichkeiten, den Heuschnupfen glimpflicher ausfallen zu lassen. Die Fitness Umschau sprach mit Professor Dr. Ralph Mösges, Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Allergologie, was man tun kann.

Fitness Umschau: Warum leiden immer mehr Menschen unter einer Allergie?
Professor Mösges: Wenn wir das erklären könnten, hätten wir wahrscheinlich schon den Nobelpreis gewonnen. Keiner weiß, woran es genau liegt, aber wir wissen, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Deutschen eine Sensibilisierung gegen irgendein Allergen haben. Das bedeutet nicht, dass sie schon manifest auf ein Allergen reagieren, also Allergiker sind, aber sie haben die Anlage dazu, irgendwann in ihrem Leben auf ein Allergen zu reagieren.

Fitness Umschau: Wie entwickelt sich eine Allergie?
Professor Mösges: Es ist nicht wie bei einem Giftstoff. Den nehmen Sie ein und fallen im schlimmsten Fall tot um. Bei einer Allergie muss erst vom Immunsystem eine Antwort auf das Allergen produziert werden, also konkret spezifische Antikörper. Beim nächsten Kontakt mit diesem Allergen reagiert der Körper dann aber ganz massiv, so als wäre das Allergen eine giftige Substanz. Er versucht, sich dagegen zu schützen, indem z.B. die Nase läuft, um das Allergen auszuschwemmen. Oder der Patient niest, um das Allergen loszuwerden. Nach einiger Zeit geht die Nase zu, damit die Allergene nicht weiter in den Körper eindringen können.

Fitness Umschau:Wann ist eine Immuntherapie sinnvoll?
Professor Mösges: Mit dieser Therapie sollten Allergiker zwei bis vier Monate vor dem Start der neuen Saison beginnen. Ein Gräserpollen-Allergiker startet z.B. am besten im Januar, denn die Gräserpollen- Saison fängt in unseren Breiten primär im Mai an. Die Patienten merken dann schon in der ersten Saison, dass ihr Körper schon sehr viel weniger auf das Allergen reagiert.

Fitness Umschau: Wie läuft die sublinguale Immuntherapie ab?
Professor Mösges: Da gibt es verschiedene Philosophien. Die Tabletten oder Tropfen sollten die ganze Saison hindurch genommen werden. Am Ende der Saison kann die Einnahme bis zum Start der nächsten unterbrochen werden. Manche Ärzte haben aber auch gute Erfahrungen damit gemacht, wenn ihre Patienten die Präparate das ganze Jahr hindurch einnehmen. Grundsätzlich gibt man eine Tablette oder die Tropfen einmal am Tag unter die Zunge, z.B. morgens nach dem Frühstück.

Fitness Umschau: Warum ist eine Hyposensibilisierung so wichtig?
Professor Mösges: Eine Allergie ist nichts Statisches, sie ist ständig in Bewegung. Es fängt vielleicht damit an, dass jemand auf ein Gras reagiert. Mit der Zeit kommen aber immer mehr Allergene hinzu, die der Körper als schädlich betrachtet, z.B. Hausstaubmilben. Oder man reagiert plötzlich auf die Katze des Nachbarn. Mit der Zeit weitet sich also das Allergenspektrum immer weiter aus.

Fitness Umschau: Was raten Sie also?
Professor Mösges: Ich empfehle, gleich gegen das erste Allergen zu hyposensibilisieren, damit diese Kaskade erst gar nicht in Gang kommt oder gestoppt wird. Vor allem verhindern Patienten damit den sogenannten Etagenwechsel von der Nase herunter zur Lunge, bei dem der Heuschnupfen-Patient plötzlich auch ein allergisches Asthma bekommt. Wir dürfen nicht vergessen: Das ist immer noch eine Tod bringende Krankheit.

Fitness Umschau: Für wen ist die sublinguale Immuntherapie geeignet?
Professor Mösges: Früher glaubten wir, sie sei nicht so stark wirksam und haben sie nur Patienten mit Angst vor Spritzen empfohlen. Doch heute wissen wir, dass die Tabletten und Tropfen sehr gut wirken – vielleicht sogar noch besser als die Spritzen. Deshalb ist die Therapie für jeden Patienten geeignet.