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Das Frühstück - die wichtigste Mahlzeit des Tages?

Immer wieder wird behauptet, das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages. Frühstücker seien schlanker und schlauer als Nicht-Frühstücker und hätten ein geringeres Herzinfarktrisiko. Fakt ist, dass heutzutage immer mehr Menschen im beruflichen Alltag auf ihr Frühstück verzichten. Was also ist wichtig an der ersten Mahlzeit des Tages? Und wie wirkt es sich aus, wenn man nicht frühstückt?

Nur ca. 40% der Deutschen frühstücken regelmäßig und die Tendenz ist weiterhin fallend. Die Gründe dafür sind vielfältig. Meist werden Zeitmangel oder fehlender Appetit am Morgen als Gründe angegeben.

In verschiedenen Studien wurde schon behauptet, Frühstücken mache schlank. Nicht-Frühstücker hätten ein dreimal höheres Risiko für Übergewicht. Wer frühstückt, habe eine bessere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit und verringere sogar das Risiko, an Herz-Kreislauf- Leiden zu erkranken. Außerdem sollen Menschen, die regelmäßig frühstücken, weniger häufig unter Depressionen, Angst und Stress leiden und länger und entspannter schlafen können. Liest man solche Studienergebnisse, könnte einem das Frühstück glatt als wahres Wunderding erscheinen.

Natürlich gibt es zu jeder Studie auch immer Gegenmeinungen. So wird von Kritikern auch zu bedenken gegeben, dass Menschen, die sich jeden morgen Zeit für ein Frühstück nehmen, auch generell einen gesünderen Lebensstil pflegen und besser auf sich und ihren Körper achten. Was aber ist tatsächlich dran an den positiven Auswirkungen, die dem Frühstücken zugeschrieben werden?

Morgens auftanken
Stellt man sich seinen Körper als Auto und den Stoffwechsel als Motor vor, so sind unsere Mahlzeiten der Kraftstoff. Über Nacht wird der Tank zur Aufrechterhaltung unserer Körperfunktionen geleert. Atmen, Verdauen, der Herzschlag, all das verbraucht in der Nacht Kraftstoff, also Energie. Genauso werden Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente für diverse Stoffwechselvorgänge aufgebraucht. Es macht daher also durchaus Sinn, seinen Tank am nächsten Morgen wieder zu befüllen, um spritzig weiter fahren zu können, sprich leistungsfähig zu sein. Wer nicht auftankt, ist müde und ausgelaugt. Wird das Frühstück ausgelassen, werden am Vormittag die letzten Energiereserven verbraucht.

Die Folge ist Heißhunger aufgrund von Unterzuckerung und Schlappheit. Da greift man schnell mal zum Schokoriegel, der noch in der Schreibtischschublade liegt oder lässt sich vom Snackautomaten verführen. Schon sitzt man in der Heißhungerfalle. Die schnell verwertbaren Kohlenhydrate aus dem Schokoriegel lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen. Insulin schießt ebenfalls ins Blut, um den Zucker in die Zellen abzutransportieren. Da der isolierte Zucker eine sehr hohe „Insulinantwort“ im Körper auslöst, ist am Ende mehr Insulin im Blut, als Zucker zum Abtransportieren. Die Folgen sind wiederum Unterzuckerung und Heißhunger. Der nächste Schokoriegel muss her. So geht es weiter bis zum Mittagessen.

Die Portionsgrößen bei Heißhunger fallen dann auch meist deutlich üppiger aus. Dieses Spiel mit dem Auf und Ab des Blutzuckers lässt sich den ganzen Tag spielen und hilft wunderbar beim Zunehmen. Startet man also gleich mit einer Unterzuckerung in den Tag, weil man sich auspowert und am Vormittag die letzten Energiereserven der Nacht vernichtet, kann sich dies durchaus begünstigend auf das Fettpolsterwachstum auswirken. Der Gedanke, dass das Weglassen des Frühstücks dick machen kann, ist also nicht von allzu weit hergeholt.