Menschen denken bis zu 220-mal am Tag ans Essen, in 90 Prozent aller Fälle jedoch unbewusst. Gerade dann sind wir anfällig für Einflüsse von außen und essen mehr, als wir eigentlich wollten. Auch wenn das Essen auf einem größeren Teller serviert wird, essen wir mehr, glauben aber, dass wir ungefähr die gleiche Menge gegessen haben wie sonst. Um diese Täuschung zu überwinden, hilft es sich das eigene Essverhalten immer wieder bewusst zu machen.

Kein Kreuz mit dem Kreuz

Etwa 80 % aller Menschen in den Industrieländern leiden zumindest zeitweise an Rückenbeschwerden. Wiederum 80 % dieser Fälle gelten als muskulär bedingt und damit vermeidbar. Die Fachwelt ist sich einig: Regelmäßiges Muskeltraining beugt diesem Volksleiden am effektivsten vor.

Die größten Suchtprobleme sind Alkohol und Tabak

Die Volksdrogen Nr. 1 sind in Deutschland nach wie vor Alkohol und Tabak. Der Alkoholkonsum bleibt mit 9,6 Liter reinen Alkohols im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Damit liegt Deutschland im Europavergleich auf Rang 13 von 34. Jährlich sterben 74.000 Menschen in Deutschland an den Folgen von Alkohol. Zwar steigt die Anzahl der Raucher, jedoch nicht bei jungen Menschen zwischen 12 und 17 Jahren. Hier greifen nur noch 12 Prozent zur Zigarette, der tiefste Wert seit 30 Jahren.

Bei Kopfschmerzen viel trinken

Wassermangel ist eine häufige Ursache für Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme. Das kommt durch die Austrocknung und damit Einschränkung der Nervenzellen im Gehirn und die Eindickung des Blutes. Bei verdicktem Blut funktioniert die Sauerstoffversorgung nicht optimal und die Gefahr, dass Kopfschmerzen auftreten, erhöht sich. Bei Kopfschmerzen am besten 1 – 1,5 Liter Leitungswasser trinken. Dann verschwinden die Kopfschmerzen oft innerhalb kurzer Zeit wieder.

Bewegung hilft gegen Müdigkeit

Für Müdigkeit gibt es viele Ursachen. Nicht immer ist ein Schlafdefizit daran schuld, dass man ständig müde ist. Oft liegt es nur an mangelnder körperlicher Aktivität, wie eine US-Studie herausfand. Von „Schlappheit“ sind ca. 25% der Bevölkerung betroffen. Wissenschaftler der Universität von Georgia wiesen nach, dass sich die Müdigkeit der Teilnehmer durch Fitnesstraining nach sechs Wochen um 49% bis 65% reduzierte. Durch regelmäßiges Training fühlt man sich also deutlich energiereicher – auch ohne Koffein oder Energydrinks.

Kalium verringert Risiko von Bluthochdruck

Die meisten Menschen nehmen zu wenig Kalium zu sich. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt 3,5 g/Tag. Bei Menschen mit Bluthochdruck darf es auch ein bisschen mehr sein, da Kalium bei diesen den Blutdruck reduziert. Das Schlaganfall-Risiko konnte in Studien sogar um bis zu 24 Prozent gesenkt werden. Besonders deutlich wird dieser Effekt bei Personen, die zu viel Salz essen. Hier wirkt Kalium als ein Gegenspieler zum im Kochsalz enthaltenen Natrium. Außerdem ist Kalium für den Säure-Base- Haushalt wichtig, um die Zellfunktion zu gewährleisten. Kaliumhaltige Lebensmittel sind insbesondere Vollkornprodukte, Kartoffeln, Spinat, Brokkoli, Feldsalat, Nüsse, Champignons, Trockenobst, Fisch sowie Bananen.

Essen verkommt zur Nebensache

Alltagsstress und permanente Medienpräsenz beeinflussen die Esskultur der Deutschen. Bei jedem dritten Deutschen läuft der Fernseher oder Computer während des Essens. Oft ist die Gabel in der einen und das Smartphone in der anderen Hand. Außerdem heißt es für 59 Prozent „lecker statt gesund“. Vor allem Männer und Geringverdiener ernähren sich eher mit Fertiggerichten und viel Fleisch- und Wurstprodukten. Erfnährungsexperten und Mediziner raten, sich mehr Zeit fürs Kochen und Essen zu nehmen.

Bei Fieber nicht trainieren!

Wenn man einen fieberhaften Infekt hat, sollte man 14 Tage lang nicht trainieren, empfiehlt das Zentrum für Sportmedizin Berlin. Bei Viruserkrankungen, vor allem bei Grippe, kann es zu Herzmuskelentzündungen kommen, die sich oft erst Jahre später bemerkbar machen und schlimmstensfalls sogar zum Tod führen können. Auch wenn die erhöhten Temperaturen durch Medikamente gelindert wurden, sollte keinesfalls vor der vollen Gesundung trainiert werden.

Herzlichen Glückwunsch zum 73.

…aber nur für Nichtraucher! Nur jeder zweite Langzeit-Raucher erlebt seinen 73. Geburtstag. Wer nie geraucht hat, erreicht dieses Alter dagegen mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit. Das fanden Wissenschaftler vom Royal Free Hospital in London heraus, nachdem sie 12 Jahre lang die Rauchgewohnheiten von rund 7.800 Männern mittleren Alters erfasst hatten. Eine Analyse der Todesursachen ergab, dass Raucher vor allem an Herz-Kreislauf-Erkrankungen starben. Deshalb: Finger weg vom Glimmstengel! Rauchen schadet Ihrer Gesundheit, ist teuer und nervt zudem viele Mitbürger, die nicht passiv mitrauchen wollen.

Solarium hilft gegen Osteoporose

Für die Calcium-Aufnahme des Körpers ist Vitamin D erforderlich, das in der Haut unter dem Einfluss von Sonnenlicht – auch im Solarium – gebildet wird. Da im Winter nur wenige Sonnenstrahlen auf die Haut gelangen, empfiehlt es sich vor allem für Menschen über 50 Jahre, regelmäßig das Solarium aufzusuchen, damit genug Vitamin D gebildet und dadurch Calcium in die Knochen eingelagert werden kann.

Wachstumstrend des Fitnessmarkts

7,57 Millionen Bundesbürger (= 9,3% der Bevölkerung) trainieren laut DSSV (Deutscher Sportstudio‐Verband) in einem Studio. Damit setzte sich der Wachstumstrend des Fitnessmarkts langfristig fort, d.h. immer mehr Menschen trainieren regelmäßig, weil sie aktiv etwas für ihre Gesundheit, ihr Aussehen und ihr Wohlbefinden tun wollen.

Was isst Deutschland?

Die Deutschen essen inzwischen mehr Gemüse, dafür aber zu wenig Obst und vollwertige Kohlenhydrate – das stellt der 12. Ernährungsbericht der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) fest. Beim Fleischkonsum überziehen die Bundesbürger mit 1.200 g bei weitem, denn mehr als 300‐600 g pro Woche sind laut DGE nicht gesundheitsförderlich.

Mehr Transparenz bei Lebensmitteln

Seit Dezember 2012 sind gesundheitsbezogene Angaben auf Lebensmitteln, wie z.B. „senkt den Cholesterinspiegel im Blut“ grundsätzlich verboten, es sei denn, sie sind von der Europäischen Kommission ausdrücklich zugelassen. Voraussetzung für diese Zulassung ist der wissenschaftliche Nachweis der behaupteten Wirkung und eine positive Bewertung dieses Nachweises durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA).

Was bringen Nahrungsergänzungsmittel?

Deutschland ist laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung kein Vitaminmangelland. Trotzdem wächst der Markt mit Vitaminpräparaten ständig. Experten weisen darauf hin, dass solche Präparate oft nur zur Gewissensberuhigung eingenommen werden und nicht dazu geeignet sind, ein ungünstiges Ernährungsverhalten auszugleichen. Positive Auswirkungen auf die Gesundheit hätte hingegen die Vielfalt der biologisch aktiven Substanzen, die wir durch Obst und Gemüse aufnehmen.

Schlaflos durch Internet?

Abends im Internet surfen wirkt eher aktivierend als entspannend und steht damit einem erholsamen Schlaf im Weg. Grund dafür ist, dass unser Gehirn sehr viele Informationen verarbeiten muss, während wir per Smartphone oder PC im Internet surfen. Eine bisher noch unbestätigte Vermutung ist, dass die hellen Displays die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin hemmen. Um erholsam schlafen zu können, sollte man am besten alle Geräte eine Stunde vorher ausschalten.

Warum ist Milch eigentlich weiß?

Trotz eines Wassergehalts von 80% ist Milch nicht klar, sondern weiß, wofür das in der Milch enthaltene Fett verantwortlich ist. Normalerweise stoßen sich Fett und Wasser ab, das in der Milch enthaltene Lezithin wirkt jedoch als Emulgator: das Lezithin legt sich um das Fett und sorgt dafür, dass es in Form kleiner Tröpfchen in der Milch „schwebt“ und nicht an die Oberfläche steigt. Trifft Licht auf diese Tröpfchen, wird es reflektiert, was vom menschlichen Auge dann als weiß wahrgenommen wird. Je höher der Fettgehalt, desto weißer erscheint die Milch.

Sex fördert den Muskelaufbau

Manche Männer befürchten, dass sie aufgrund des Spermienverlusts bei sexuellen Aktivitäten weniger Muskeln aufbauen können. Sie können beruhigt sein, denn die Eiweißkonzentration im männlichen Sperma ist mit sechs Milligramm pro Ejakulat vergleichsweise gering. Hauptbestandteil von Spermien ist Fructose, die gleichzeitig als Energiequelle für die Spermien dient. Außerdem Elektrolyte wie Kalium und Zink. Aber es kommt noch besser: Durch Sex wird vermehrt Testosteron gebildet, was den Muskelaufbau sogar beflügelt.

Salzkonsum der Deutschen ist zu hoch

Laut dem Max-Rubner-Institut nehmen die Deutschen zu viel Salz über die Nahrung auf. Im Durchschnitt nehmen Männer 9,4 g und Frauen 6,5 g Salz pro Tag zu sich. Mit 9,4 g pro Tag ist die Salzaufnahme bei Männern zwischen 19 und 24 Jahren am höchsten. Die DGE empfiehlt eine Zufuhr von nicht mehr als 6 g Kochsalz pro Tag. Die Hauptlieferanten sind Brot bzw. Brötchen, Fleisch- und Wurstwaren sowie Milchprodukte. Um den Salzkonsum zu verringern, bietet es sich an, Salz durch Kräuter oder Würzmischungen zu ersetzen. Auch der Verzicht auf Fertigprodukte und gepökelte Nahrungsmittel reduziert die Salzaufnahme.

Ausdauertraining hilft gegen Krebs

Die positive Wirkung von Ausdauertraining bei Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht ist mittlerweile bekannt. Durch die Stärkung des Immunsystems wirkt Ausdauertraining zusätzlich präventiv bei Krebserkrankungen. Das Wichtigste hierbei ist die Regelmäßigkeit. Vier- bis fünfmal eine 30- minütige Belastung sind schon ausreichend. Bei einer bereits bestehenden Krebserkrankung kann Sport sogar das Immunsystem unterstützen.

Die Deutschen kochen weniger

Die Deutschen sehen sich im Fernsehen lieber Kochsendungen an, als selbst zu kochen. Stattdessen greifen sie lieber zur zeitsparenden Alternative aus der Tiefkühltruhe. Laut der Absatzstatistik des Deutschen Tiefkühlinstituts wurde noch nie so viel Tiefkühlpizza gekauft wie 2012. Zwar sind nicht alle Tiefkühlprodukte ungesund, tiefgefrorenes Gemüse z.B. ist qualitativ genauso gut wie frisches Gemüse, aber gerade Tiefkühlpizza hat einen hohen Fett- und Salzgehalt, sodass sie leicht auf 800 und mehr Kcal kommt.

Mehr psychische Probleme durch Arbeitsstress

Bei immer mehr Arbeitnehmern führen Leistungsdruck bei der Arbeit und ständige Bereitschaft zu psychischen Erkrankungen. Laut der Kaufmännischen Krankenkasse KKH waren 2012 Beschäftigte im Groß- und Einzelhandel im Schnitt 43,6 Tage krankgeschrieben, im Gesundheits- und Sozialwesen waren es „nur“ 40,7 Fehltage. Einige Experten befürchten sogar, dass psychische Erkrankungen in einigen Jahren Rückenschmerzen als Volkskrankheit Nr. 1 ablösen könnten. Ausgelöst wird das vor allem durch ständige Rufbereitschaft per Handy, Überstunden und Wochenendarbeit. 63% der Arbeitnehmer müssen laut DGB innerhalb derselben Zeit mehr leisten wie noch vor einigen Jahren.

Eiweißbrote bestehen nicht nur aus Eiweiß

14 verschiedene Eiweißbrote wurden von den Experten des CVUA-Instituts Stuttgart auf ihren Fett-, Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Ballaststoffgehalt hin untersucht. Zwar enthalten die Brote tatsächlich weniger Kohlenhydrate und der Eiweißgehalt ist ungefähr dreimal so hoch wie bei einem Roggen-, Weizen oder Dinkelbrot. Zum Abnehmen sind sie aber nur bedingt geeignet, da der Energiegehalt der Eiweißbrote durch viele fettreiche Ölsaaten wie Sonnenblumenkerne oder Leinsamen meist doppelt so hoch ist, wie der herkömmlicher Brote.

Männer machen weniger Diäten als Frauen

Deutsche Männer auf Diät sind in Deutschland eher selten. In den letzten fünf Jahren versuchte nur einer von zehn Männern mithilfe einer Diät abzunehmen. Im Vergleich dazu sind die deutschen Frauen äußerst aktiv beim Durchführen von Diäten: Drei von zehn Frauen haben in den letzten fünf Jahren mindestens eine Diät gemacht. Bei den 30 bis 39-jährigen Frauen sind es sogar vier von zehn Frauen. Außerdem versuchen Frauen abwechslungsreicher abzunehmen. Während mehr als die Hälfte der Frauen unterschiedliche Diäten machen, bleiben 2/3 der Männer bei ihrer altbewährten Methode.

Gesundheit der Kinder verschlechtert sich

Viele Kinderärzte klagen darüber, dass der Gesundheitszustand von Kindern schlechter wird. Neben Übergewicht stellen sie häufiger Rückenschmerzen, motorische Defizite und Haltungsschäden als noch vor zehn Jahren fest. Als Ursachen sehen die Ärzte vor allem Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und besonders alarmierend eine fehlende Vorbildfunktion der Eltern. Um den Gesundheitszustand von Kindern zu prüfen, empfehlen Krankenkassen zu den sogenannten „U-Untersuchungen“ zu gehen.

Magnesiumeinnahme beim Sport eher unwirksam

Vor dem Sport werfen viele Trainierende erst mal eine Magensium-Tablette ein, um das beim Schwitzen verlorene Magnesium wieder aufzufüllen und eventuellen Krämpfen vorzubeugen. Magnesiumtabletten vor sportlicher Betätigung einzunehmen ist allerdings eher unwirksam. Das Magnesium wird erst im Darm resorbiert und muss dann noch über das Blut in die Muskeln transportiert werden. Das kann eine gewisse Zeit dauern. Außerdem ist bei Supplementen immer die Gefahr einer Überversorgung gegeben. Wer sich ausgewogen ernährt, kann auf die Supplementierung mit Magnesiumtabletten getrost verzichten.

Fernsehen und Smartphones beeinflussen das Liebesleben

Paare, bei denen der Flimmerkasten vor dem Schlafengehen läuft, haben nur halb so viel Sex, wie Paare, die auf die allabendliche Ablenkung verzichten. Insbesondere Männer verlieren die Lust auf Sex, wenn sie vor dem Zubettgehen fernsehen. Verantwortlich dafür sind die negativen Auswirkungen von Fernseher, Smartphones & Co. auf die Kommunikation. Die Ablenkung durch die technischen Geräte ist so groß, dass weniger Aufmerksamkeit auf den Partner gerichtet wird. Um das zu verhindern, lohnt es sich einfach mal, alle technischen Geräte auszuschalten und sich wirklich Zeit zu zweit zu nehmen.

Frauen leben länger und sind seltener krank als Männer

Die Ursachen hierfür scheinen klar zu sein: Männer rauchen und trinken mehr als Frauen und eine Arztpraxis sehen sie auch seltener von innen. Zudem treten die zehn schlimmsten Krankheiten bei Männern häufiger auf, also z.B. Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass sich Männer eher Risiken aussetzen oder sogar bewusst Risiken eingehen. Ein weiterer Grund könnte sein, dass Männer oftmals erst spät zum Arzt und oft nicht zu Vorsorgeuntersuchungen gehen.

Suchtkranke haben mehr Fehltage am Arbeitsplatz

Immer mehr Arbeitnehmer fallen aufgrund der Einnahme von Suchtmitteln wie Alkohol und Nikotin krankheitsbedingt aus. Aus dem Fehlzeiten- Report der AOK geht hervor, dass Suchtkranke im Schnitt 92 Tage im Jahr arbeitsunfähig sind. Das hat Auswirkungen auf die Wirtschaft in Höhe von 60,25 Milliarden Euro. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Arbeitnehmer, die bei stressigen Situationen am Arbeitsplatz zu leistungssteigernden Mitteln wie Psychopharmaka oder Amphetaminen greifen.

Anhand der Stimme eines Menschen lässt sich vieles über seinen Charakter herausfinden. Über die Sprechweise lassen sich viele Hinweise über Alter, Geschlecht und Herkunft ableiten. Während Emotionen wie Ärger, Freude oder Angst offensichtlich erkennbar sind, ist es sogar möglich, psychische und physische Erkrankungen an der Stimme zu erkennen. Aktuell arbeiten Ärzte daran, ein Analyseverfahren zu entwickeln, um Krankheiten wie Parkinson oder Depressionen frühzeitig zu erkennen.

Immer mehr Deutsche werden „Flexitarier“

Vegetarismus ist in Deutschland auf dem Vormarsch. In den letzten sieben Jahren hat sich die Anzahl der Personen, die komplett auf Fleisch verzichten, verdoppelt. Immer mehr Menschen essen bewusst weniger Fleisch oder verzichten komplett darauf. Zu dieser Gruppe – den Flexitariern – gehört mittlerweile jeder zehnte Deutsche. Der Hauptgrund für den Fleischverzicht ist der Schutz der eigenen Gesundheit. Obwohl es immer mehr Menschen gibt, die ihren Fleischkonsum verringern möchten, denken 75 % der Deutschen nicht darüber nach, wie viel Fleisch sie essen. Außerdem ist zu beachten, dass der Fleischkonsum sinkt, je höher das Bildungsniveau ist.

Der Hunger auf Nachtisch ist eine reine Gewohnheitssache

Für die meisten Deutschen gehört es einfach dazu: Ein süßes Dessert nach dem Essen. Laut Ernährungsmedizinern ist das allerdings keine notwendige Mahlzeit, um den Körper mit Nährstoffen zu versorgen, sondern reine Gewohnheit. Demnach sind wir so an das zuckerhaltige Essen gewohnt, dass unser Körper regelmäßig nach Lebensmitteln mit süßem Geschmack lechzt. Dabei bräuchten wir den Nachtisch nicht unbedingt, denn Kartoffeln oder Nudeln erhöhen unseren Blutzuckerspiegel zur Genüge. Wir Deutschen wären in einigen Ländern wie Japan überrascht, denn dort gehört ein süßer Nachtisch nicht zur Lebensgewohnheit.

Was ist besser – Saft oder Gemüse?

Oft fehlt die Zeit oder Lust für langwieriges Gemüseschneiden und es ist einfacher, einen Gemüsesaft zu trinken, schließlich ist da ja auch Gemüse drin. Ganz so einfach ist es leider nicht. Ein Großteil der Ballaststoffe ist in der Schale und im Gewebe des Gemüses enthalten, während die Schale bereits zerkleinert im Saft ist. Zudem fehlt die Kauleistung und damit das Sättigungsgefühl beim Trinken von Saft. Vor dem Kauf eines Saftes sollte außerdem nach Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärker und Zucker Ausschau gehalten werden. Ab und an ein Glas Gemüsesaft ist aber voll in Ordnung.

Seefisch als Vitaminbombe

Vitamine spielen in unserem Körper bei vielen Stoffwechselprozessen eine essentielle Rolle und sind für uns lebensnotwendig. Bei einer Unterversorgung mit Vitaminen kommt es zu unangenehmen Mangelerscheinungen. Fehlt bspw. Vitamin C, dann werden wir anfälliger für Infekte und Krankheiten. Für eine gute Versorgung mit Fisch empfiehlt die DGE mindestens zweimal pro Woche Fisch oder Meeresfrüchte zu essen. Der Grund dafür: Fisch liefert Vitamine in einer Vielfalt wie kaum ein anderes Lebensmittel. Außerdem ist Fisch leicht verdaulich und die Vitamine können deshalb leicht vom Körper aufgenommen werden.

Mit Zirkeltraining die Fettverbrennung ankurbeln

Der beste Weg Fett zu verbrennen ist eine Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining. Insbesondere folgende Komponenten sind wichtig: moderates Ausdauertraining, intensives Herz-Kreislauf-Training und Krafttraining. Diese Komponenten finden sich in vielen Zirkeltrainingsprogrammen. Das Krafttraining fördert den Aufbau von Muskelmasse und erhöht damit den Kalorienumsatz, das Ausdauertraining sorgt für die Reduktion des Körperfetts. Dabei ist eine intensivere Belastung wirksamer als moderates Training. Beim Ausdauertraining sollte sie bei 80 % der maximalen Herzfrequenz liegen.

Salz ist gleich Salz

Bei der Untersuchung verschiedener Salze kamen Experten zu dem Ergebnis, dass teure Gourmetsalze oftmals nicht besser sind als „normales“ Salz. Chemisch gesehen unterscheiden sich also das Rosa-Kristall-Salz oder blaues Salz kaum voneinander. Alle bestehen zu 93 – 99,9 Prozent aus Natrium- Chlorid. In den besonderen Salzen sind keine besonders heilsamen Wirkstoffe vorhanden. Einige der Salzarten schnitten sogar schlechter ab als die kostengünstigen Varianten.

Alleinsein schadet der Gesundheit

In Deutschland gelten 16 % der über 80-jährigen als einsam. Das sind etwa 700.000 Personen. Das hat nicht nur Auswirkungen auf den Geist, sondern auch auf den Körper. Die körperlichen Folgen von Einsamkeit sind vergleichbar mit denen von Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Rauchen. Im Vordergrund steht immer ein Verlust von Lebensqualität für die Betroffenen. Dabei ist es egal, ob diese auf dem Land oder in der Stadt wohnen. Der beste Schutz sind ein fester Partner, stabile Freundschaften im Alter sowie Geselligkeit.

Die Behandlung von Adipositas wird künftig stärker vom Therapeuten bestimmt werden können. Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft aktualisierte ihre Leitlinien hinsichtlich der Behandlung starker Fettleibigkeit. Nachdem immer mehr Studien die Effektivität von kohlehydratarmen Ernährungsformen bei der Behandlung von Adipositas zeigen, können Therapeuten nun zwischen einer fett- oder kohlenhydratarmen Ernährung auswählen. Dadurch können die Betroffenen individueller betreut werden.

Wie gesund sind probiotische Trinkjoghurts?

Hersteller probiotischer Joghurts werben mit richtig guten Inhalten: So sollen ihre probiotischen Joghurts neben Bakterien noch Obst, Vitamine und jede Menge Kalzium enthalten. Bei einer eingehenden Untersuchung fanden Experten in den Dosen allerdings kaum Früchte, sehr viele künstliche Aromen und Zucker in hohen Maßen. Im Vergleich dazu aber nur zugesetzte Vitamine. Um die Darmflora nachhaltig zu beeinflussen, müsste man über 4 Wochen hinweg jeden Tag 20 x 100 ml zu sich nehmen.

Espressomaschinen können Blei abgeben

Laut neuen Verordnungen darf in einem Liter Trinkwasser nicht mehr als 0,01 mg Blei enthalten sein. Ziel der Trinkwasserverordnung ist es, die Gefahr durch bleihaltige Wasserrohre zu minimieren. Blei ist ein aggressives Blut- und Nervengift, das die Entwicklung des Nervensystems beeinträchtigt. Nun wurde bekannt, dass einige Espressomaschinen Blei abgeben. Verantwortlich hierfür sind Bleiablagerungen in verschmutzten Geräteteilen, die durch säurehaltige Entkalkungsmittel gelöst werden. Der Bleigehalt im Wasser überstieg den Richtwert um das bis zu 100-fache.

Training hilft gegen Depressionen

Training heilt Depressionen zwar nicht, beeinflusst sie aber positiv. Bei Depressionen ist im Gehirn die Funktion der sog. Neurotransmitter beeinträchtigt. Durch körperliche Aktivitäten wird die Konzentration der Neurotransmitter positiv beeinflusst und dadurch die Depression gelindert. Außerdem ist bei depressiven Patienten das Hormon Serotonin in zu niedriger Konzentration vorhanden. Durch Cardiotraining steigt der Serotonin-Spiegel an, sodass auch durch diesen Effekt die Depression gelindert werden kann.

Krebs: Bewegung tut gut

Körperliche Aktivität und Sport können nicht nur das Risiko, an bestimmten Krebsformen zu erkranken, vermindern, sondern ebenso das Wohlbefinden und Selbstvertrauen während einer Krebstherapie fördern. Gemeinsame Studien der Abteilung Sportmedizin an der Goethe-Universität und der Klinik für Onkologie und Hämatologie am Krankenhaus Nordwest belegen, dass Bewegung sowohl die unmittelbar tumorbedingten Symptome lindert, als auch Nebenwirkungen der Chemotherapie abschwächt.

Fast-Food-Kette rät Mitarbeitern von Fast-Food ab

Eine Meldung aus der Kuriositätenkiste: Auf der internen Mitarbeiterseite einer weltbekannten Fast-Food-Kette tauchte für alle Mitarbeiter ein interessanter Hinweis auf. So wurde empfohlen, Fast-Food wie Pommes und Burger möglichst zu meiden, da es viel Fett und Zucker enthält und zu Gewichtsproblemen führen könnte. Vielmehr sollten die Mitarbeiter Obst und Gemüse bevorzugen und in Restaurants gehen, die eine große Auswahl dieser Lebensmittel bereithalten. Die Webseite ist inzwischen nicht mehr anwählbar.

Zeit für Entspannung einplanen

Zu viel und zu hartes Training ist nicht gut für unseren Körper! Wenn wir uns über die Belastungsgrenze treiben, bestrafen wir unseren Körper. Die maximale Herzfrequenz beim Training sollte bei 220 minus Lebensalter liegen. Zudem sollte man sich immer genug Zeit für Erholung nehmen. Ansonsten kann es zu Übersäuerung, einer zu geringen Blutversorgung und sogar Herz-Rhythmus-Störungen kommen. Nicht nur Neueinsteiger und ältere Personen, sondern auch erfahrene Freizeitsportler sollten bei der Setzung des richtigen Maßes vor allem auf ihren Körper hören.

Krachsalat, wie mancher den Eisbergsalat schon mal gern nennt, gehört zur Gruppe der Kopfsalate. Von Mai bis Oktober wird er hierzulande angebaut, in der übrigen Zeit holen wir ihn aus Italien, Spanien und Israel. Woher der Eisbergsalat seinen Namen hat, liegt in seinem Ursprung begründet: Er wurde um 1923 in Nordamerika gezüchtet und sollte frisch an die weit entfernte Ostküste gebracht werden. Doch was tun ohne Kühlwaggons? Der „Iceberg-Salad“ wurde einfach auf große Eisblöcke oder -berge gelegt und konnte so frisch bis in den tausenden Kilometer entfernten Osten gebracht werden.

Schnupfnasen adé mit frischer Luft

Trotz Kälte und Dunkelheit sollten wir uns vor die Türe wagen, um Erkältungen vorzubeugen. Denn bei Bewegung an der frischen Luft werden die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert und so das Immunsystem gestärkt. Mehr Energie und eine bessere Versorgung mit Sauerstoff sind das Resultat. Unser Körper braucht aber auch Ruhezeiten mit ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen, um nicht krank zu werden. Also: Warm einpacken, ab nach draußen und anschließend mit einem leckeren Smoothie auf die Couch.

Kalzium gegen das Alkohol-Verlangen

Acamprosat im Medikament Campral gegen das Verlangen nach Alkohol? Bis jetzt unumstritten! Nun haben Wissenschaftler in Mannheim herausgefunden, dass mit großer Wahrscheinlichkeit nicht der teure Wirkstoff in den Tabletten, sondern ein schlichtes Mineral, welches ebenfalls in den Tabletten enthalten ist, Alkoholiker vor dem Rückfall bewahrt: Kalzium! Der Forscher Rainer Spanagel geht sogar so weit und sagt, dass Patienten mit stark kalziumhaltigem Mineralwasser oder Pecorino genauso geholfen werden könnte.

Krumm, eingedellt oder abgelaufen – Ab damit in die Tonne: Ein Drittel der weltweit produzierten Nahrungsmittel landen auf dem Müll. Das ist nicht nur ein Wirtschaftsproblem, sondern schädigt laut UN auch die Umwelt. 28 Prozent des weltweiten Ackerlandes wird dazu genutzt, Nahrung zu produzieren, die nie gegessen wird! Allein die Produktion verbraucht jährlich etwa 250 Kubikkilometer Wasser und setzt 3,3 Milliarden Tonnen Kohlendioxid frei. Europa schmeißt vor allem Obst und Gemüse weg, China, Südkorea und Japan noch dazu Getreide. Nord- und Lateinamerika wird hinsichtlich seiner Fleischverschwendung kritisiert.

Die beste Zeit fürs Training

Der Job, die Kinder, der Haushalt – die Zeit ist knapp, aber dennoch müssen wir sportlich aktiv bleiben. Doch nicht jede Tageszeit ist optimal für das Training. In der Regel sind wir morgens zwischen 9 und 11 sowie am Nachmittag von 16 bis 19 Uhr am leistungsfähigsten. Der Nachmittag ist für das Training sogar noch besser, weil dann alle körperlichen Funktionen auf Hochtouren laufen. Wer allerdings keine dieser Zeiten wahrnehmen kann, sollte sich länger aufwärmen. Wichtig ist auch, dass zwischen Trainingsende und Schlafengehen etwa zwei bis drei Stunden liegen. Abends empfiehlt sich eher Yoga und Gymnastik.

Täglich 40 Gramm Ballaststoffe helfen bei Diabetes

Im Gegensatz zu stoffwechselgesunden Menschen mit täglich 30 Gramm Ballaststoffen sollten Menschen mit Diabetes mellitus auf Empfehlung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) sogar mindestens 40 Gramm über die Nahrung aufnehmen. Laut wissenschaftlicher Untersuchungen können die Pflanzenfasern Volkskrankheiten wie Diabetes Typ 2 vorbeugen, aber auch bei einer bestehenden Diabetes-Erkrankung den Zuckerstoffwechsel verbessern. Außerdem senken sie den Cholesterinspiegel, fördern die Verdauung und sättigen lange.

Trauben-Heidelbeersaft wirkt positiv auf den Fettstoffwechsel

Für die gesundheitsfördernde Wirkung von Obst und Gemüse sind u.a. sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe verantwortlich. Zu diesen Stoffen zählen auch die Anthocyane, die z.B. für die Farbe von roten Trauben oder Heidelbeeren verantwortlich sind. Anthocyanreiche Säfte beeinflussen den Fettstoffwechsel positiv, lassen den Anteil an gesättigten Fettsäuren abnehmen und dafür die der mehrfach ungesättigten, gesundheitsfördernden ansteigen. Des Weiteren werden bestimmte Botenstoffe, die bei Übergewicht vermehrt produziert werden und die an der Entstehung übergewichtsbedingter Krankheiten, wie Herz-Kreislauf- Erkrankungen oder Typ 2 Diabetes, beteiligt sein sollen, gesenkt.

Kein flüssiges Gold! Speiseöle mit schlechter Qualität

Traubenkernöl, Arganöl oder Leinöl: natürlich und gesund – das denken wir. ÖKO‐Test zeigte nun aber, dass in fast allen Ölen hormonell wirksame Weichmacher, krebserzeugende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Mineralölrückstände zu finden sind. Selbst auf das Bio‐Siegel können sich die Verbraucher nicht verlassen. Einige Bio‐Öle enthielten erhebliche Reste an Pestiziden. Die nachgewiesenen Chemikalien stammen wahrscheinlich von Produktions‐Schmierölen, Straßenbelag‐Abrieben, den Abfüllanlagen, Transportbändern und bei der Verarbeitung getragener Handschuhe.

Gas geben für die Herzgesundheit

Nur nicht überanstrengen: So sah es bei den meisten Herzkranken bisher aus, wenn sie sich sportlich betätigten. Doch jetzt zeigt sich immer deutlicher, dass Patienten von hochintensivem Training profitieren: eine bessere Pumpleistung des Herzens, geschmeidigere Gefäße und eine erhöhte Lebensqualität entstehen. Gemächliches Radeln oder Spazieren gehen reicht dabei nicht aus. Herzkranke sollten, zumindest kurzfristig, bis an ihre körperlichen Belastungsgrenzen gehen. Das alles aber unter Aufsicht und mit einem Aufbauprogramm im Vorfeld.

Senioren dosieren Nahrungsergänzungsmittel zu hoch

Über die Hälfte der Frauen und 34 Prozent der Männer über 64 Jahre nehmen Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine, Mineralstoffe oder Omega‐3‐Fettsäuren und Q10 ein. Und zwar häufig zu hoch dosiert. Auffällig ist dies vor allem bei Magnesium und Vitamin E, da diese Präparate oftmals beworben werden. Vitamin D hingegen wird von relativ wenigen eingenommen, obwohl dies aufgrund seiner positiven Wirkung auf den Knochenstoffwechsel empfohlen wird. Die Höchstgrenzen bei der Aufnahme können einer Liste der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) entnommen werden, um Magenbeschwerden oder sogar einem erhöhten Herzinfarktrisiko vorzubeugen.

Wer trainiert, braucht Vitamin B

Schon bei geringem Vitamin B - Mangel kommt es bei intensivem Training schnell zu Leistungsschwäche. Auch die Immunabwehr wird geschwächt. Abhilfe schaffen Nahrungsergänzungsmittel sowie eine Vitamin-B -reiche Ernährung, z.B. mit Vollkornprodukten.

45 Minuten Training für besseren Sex

Ausdauersportarten mit einer Dauer von circa 45 Minuten sind perfekt geeignet, um den Hormonhaushalt anzukurbeln, und damit auch das Sexleben. Aber Vorsicht, zu viel Sport bewirkt genau das Gegenteil. Extreme Ausdauersportarten, wie z.B. Marathonlaufen können den Hormonhaushalt nachhaltig schädigen.

Bessere Haut durch Sauna

Regelmäßige Saunabesuche sind gesund für die Haut. Das hat eine Forschergruppe der Hautklinik an der Universität Jena ermittelt. Bei den Saunagängen trocknet die Haut nicht so schnell aus und ist deshalb unempfindlicher gegen Keime. Die Hautdurchblutung wird gefördert und der Säureschutzmantel der Haut verbessert.

Vegetarier leben länger

Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie des Deutschen Krebsforschungszentrums, bei der 1900 Teilnehmer analysiert wurden. Dass Vegetarier „bleich und mangelernährt“ seien, hat sich als Irrtum herausgestellt. Stattdessen zeigte sich, dass Vegetarier gesünder sind als die Fleischkonsumenten. Besonders eindrucksvoll ist die Auswirkung des vegetarischen Lebensstils auf die sog. Sterbequote: Diese ist bei Männern 50% und bei Frauen 30% niedriger, wobei dies auch mit dem Lebensstil der Vegetarier zusammenhängt. Diese rauchen nämlich deutlich weniger, trinken weniger Alkohol und betreiben mehr Fitnesstraining als die Durchschnittsbevölkerung.

Wussten Sie schon…

... dass Sie sich durch Fitnesstraining in ein Stimmungshoch versetzen können? In über 100 Studien wurde an der Arizona University der Zusammenhang zwischen Training und Stimmungslage analysiert. Ergebnis: Ein Stimmungshoch setzt bereits nach 21 Minuten aeroben Trainings ein und kann bis zu 5 Stunden anhalten.

Aktive Menschen sind zufriedener

Eine Studie des Kölner Instituts für Immunbiologie verdeutlicht, dass die Lebenszufriedenheit proportional zur sportlichen Betätigung zunimmt. Eine Befragung von 9.457 Bundesbürgern ergab: 65% der Aktiven sind mit ihrem Leben zufrieden. Bei den „Bewegungsfaulen“ sind es nur 48%.

Vegetarier leben glücklicher und entspannter

Menschen, die sich vegetarisch oder teilweise vegetarisch ernähren, fühlen sich weniger gestresst und sind in der Regel glücklicher als Fleisch- und Fischesser. Verantwortlich dafür ist die in Fleisch enthaltene Arachidonsäure, eine Omega-6-Fettsäure. Sie wirkt zum einen entzündungsfördernd und zum andern verschlechtert sie die Stimmungslage. Vegetarier, die deutlich weniger Omega-6- Fettsäuren zu sich nehmen, fühlen sich in der Regel glücklicher und stressfreier. Eine Reduktion des Fleischkonsums wirkt sich somit stimmungsaufhellend aus.

Im Winter viel Nüsse essen!

Gerade während der kalten Jahreszeit sollten viele Nüsse verzehrt werden. Sie enthalten reichlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel senken. Walnüsse sind besonders wertvoll, weil sie auch Omega-3-Fettsäuren enthalten sowie reichlich Vitamin B und E, wodurch die Gefäße entlastet werden.

Weniger Fleisch – besseres Klima

Die Massentierhaltung auf Grund des weltweit wachsenden Fleischkonsums ist verantwortlich für über 30% der ausgestoßenen Treibhausgase. Forscher gehen davon aus, dass eine Reduktion des Fleischkonsums um 50% ausreichen würde, um den Klimawandel effektiv einzudämmen. Problematisch ist vor allem die Rodung des Regenwalds zur Produktion von Futtermitteln für Masttiere und die Freisetzung von Methan und Lachgas durch Schweine und Rinder.

Fitnesstraining verlangsamt das Älterwerden

Ab dem 30. Lebensjahr beginnt der menschliche Körper pro Jahr 1 Prozent Muskelmasse abzubauen, ab 60 Jahren beschleunigt sich der Muskelabbau sogar noch. Dieser Prozess kann durch regelmäßiges Training verlangsamt werden. Neben Muskelwachstum und positiven Auswirkungen auf das Herz- Kreislauf-System hält uns das Training auch geistig fit und kann sogar Demenzerkrankungen vorbeugen. Je früher mit dem Training begonnen wird, desto besser sind die Resultate. Im höheren Alter mit Sport zu beginnen, lohnt sich aber immer noch.

Die Deutschen essen zu wenig Fisch

Der 12. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zeigt, dass in Deutschland mehr Fisch gegessen wird, als vor einigen Jahren, aber immer noch deutlich zu wenig. Die wöchentliche Empfehlung für Fisch liegt bei 150 g bis 220 g. Frauen nehmen durchschnittlich 105 g Fisch pro Woche zu sich, Männer 133 g pro Woche. Fisch nimmt vor allem in der Jod- und Omega- 3-Fettsäuren-Versorgung eine wichtige Rolle ein. Empfohlen wird vor allem fettreicher Meeresfisch wie Lachs, Makrele, Hering oder Sardine.

Gesundheit kostet die Deutschen 3.590 Euro pro Jahr

2011 wurden, laut dem Statistischen Bundesamt, 3.590€ pro Person für Gesundheit ausgegeben. Das führt zu einer Summe von 294 Milliarden Euro und stellt 11,3% des Bruttoinlandprodukts dar. Damit wird jeder zehnte Euro in Deutschland für Gesundheit ausgegeben. Davon trugen die gesetzlichen Krankenkassen den größten Anteil, gefolgt von Privathaushalten und nichtgewerblichen Organisationen.

Stevia: Für Diabetiker nicht besser geeignet als andere Ersatzstoffe

Laut der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) ist Stevia nicht weniger oder mehr für Diabetiker geeignet, als andere Zucker - ersatzstoffe. Stevia besitzt die 200- bis 300-fache Süßkraft von Zucker und enthält praktisch keine Kalorien. Bis zu vier Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht gelten als unbedenklich, die Gefahr einer Überdosierung ist bisher noch nicht geklärt. Stevia ist aber eine gute Alternative für Personen, die unter Phenylketonurie, also einer Unverträglichkeit von Phenylalanin leiden und gleichzeitig auf Süßstoff angewiesen sind.

Verbesserte Stressresistenz

Training steigert die Stressresistenz und baut Ängste ab. Möglich ist dies u.a. dadurch, dass das Gehirn die Signale physischen und psychischen Wohlbefindens über das autonome Nervensystem (Sympathikus, Parasympathikus) an die Stoffwechselorgane und Hormondrüsen weiterleitet.

Fetter Fisch schützt vor Herzinfarkt, Fischfett nicht

Wer viel fetten Fisch mit langkettigen Omega- 3-Fettsäuren, wie Lachs, Thunfisch, Makrele, Hering, oder Sardine zu sich nimmt, hat ein deutlich geringeres Risiko für einen Schlaganfall. Bei Fischölkapseln funktioniert dieser Effekt offenbar nicht. Das könnte bedeuten, dass nicht allein die Omega-3-Fettsäuren für die niedrige Schlaganfallquote bei Fischessern verantwortlich sind, sondern auch andere Bestandteile, wie Vitamin D und B, essenzielle Aminosäuren und Spurenelemente, die in Fischölkapseln nicht enthalten sind.

Eigene Gesundheit wird oft falsch eingeschätzt

Eine Untersuchung von 8.000 Frauen und Männern zwischen 18 und 79 Jahren ergab, das 50 % der Erwachsenen einen erhöhten Blutdruck hat. Die Zahl der Personen mit erhöhten Cholesterinwerten ist noch höher und es gibt immer mehr Diabetes- rkrankungen. Trotz dieser Zahlen schätzen 75 % der Deutschen ihre Gesundheit als gut oder sehr gut ein. Gerade ältere Menschen werten eine Abwesenheit von Schmerzen als Gesundheit, obwohl sie zeitgleich unter mehreren Beschwerden leiden.

Nicht jedes isotonische Getränk ist nach dem Sport geeignet

Für viele gibt es gerade im Sommer nichts Besseres als nach dem Sport ein kühles alkoholfreies Bier zu trinken. Ob das aber so viel Sinn macht, ist fraglich, denn im Bier sind hauptsächlich Kalium und Vitamine, die der Körper beim Sport nicht so stark verliert. Wichtiger ist aber das ausgeschwitzte Natrium aufzufüllen und das geht deutlich besser über Saftschorlen mit einem Drittel Saftanteil. Viel bedenklicher aber ist, dass auch in alkoholfreiem Bier bis zu 0,5 % Alkohol enthalten sein können, was die Kalorien, die beim Training verbrannt wurden, gleich wieder auf die Hüften packt.

Schwangere haben einen höheren Vitamin- und Mineralstoffbedarf

Dass Schwangere einen höheren Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen haben, ist bekannt. Der erhöhte Bedarf kann bei einem Großteil der essentiellen Nährstoffe über die erhöhte Nahrungsaufnahme gedeckt werden. Problematisch ist allerdings die Versorgung mit Folsäure, Jod und Eisen. Um eventuelle dauerhafte Schäden bei Neugeborenen auszuschließen, bietet sich eine Versorgung mit Nahrungsergänzungsmitteln an. Oft neigen Schwangere dazu, deutlich mehr zu essen, als sie müssten. Zwar steigt der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen, der Energiebedarf ist aber nur etwa um 250 Kalorien höher als der einer Nichtschwangeren.

Schnarchen belastet das Herz

Ursachen für Schnarchen gibt es viele: Erkältungen, Allergien, aber auch Alter, Übergewicht, Alkohol oder Beruhigungstabletten sind Schnarchauslöser. Schnarchen ist aber nicht nur für die Mitmenschen ein Problem, sondern kann sich auch negativ auf das Herz und die Gesundheit auswirken. Durch die Vibrationen im Rachenraum kann die Halsschlagader geschädigt und empfänglich für Verkalkungen werden. Als Folge hiervon kann es zum Hirnschlag kommen. Damit haben Schnarcher ein höheres Risiko für Herzkrankheiten oder Schlaganfälle, als Übergewichtige und Raucher.

Frauen und Männer denken unterschiedlich

Dass Frauen und Männer unterschiedlich denken, dürfte jedem klar sein. Warum das so ist, hingegen nicht. Der Grund sind unterschiedliche Gehirnstrukturen, die sich nicht nur durch Erziehung oder Erfahrungen ausbilden, sondern schon im Mutterleib. Dort wird der Embryo mit unterschiedlichen Hormonen versetzt. Die Unterschiede sind also angeboren. Die Probleme, die hieraus entstehen, werden vor allem durch falsche Erwartungen an das andere Geschlecht hervorgerufen. Wenn jeder Partner sich in den anderen hineinversetzt und versucht die angeborenen Unterschiede zu berücksichtigen, könnten viele partnerschaftliche Probleme vermieden werden.

Natürliche Inhaltsstoffe sind gefragter

Immer mehr Konsumenten achten auf die Inhaltsstoffe ihrer Lebensmittel und greifen eher zu solchen mit natürlichen Inhaltsstoffen. Die Entwicklung geht aber noch weiter. Immer mehr künstliche Inhaltsstoffe werden durch natürliche ersetzt. Vor allem natürliche Aromen und natürliche Farbstoffe sind gefragt. So können künstliche Aromen durch natürliche Aromen auf der Basis von Reis oder Weizen produziert werden.

Mithilfe eines 3-D-Druckers sind Forscher mittlerweile in der Lage Essen zu „drucken“. Besonders weiche Lebensmittel und Schokolade stehen bei den Forschern im Fokus. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielzählig. Senioren, die nicht mehr gut kauen können, sollen damit versorgt werden, Astronauten sollen im All besser versorgt werden und manch einer denkt darüber nach den Welthunger zu stillen. Mit dem 3-D-Drucker gedrucktes Gewebe wird sogar für die medizinische Forschung eingesetzt. Da ist der Weg zum ersten gedruckten Steak nicht mehr weit.

Wasser trinken hilft Krankheiten zu vermeiden

Der Körper des Menschen besteht zu 75 % aus Wasser. Wasser ist auch an jedem physiologischen Vorgang im Körper beteiligt, z.B. am Abtransport von Giftstoffen aus dem Körper und dem Transport von Vitaminen zu den Zellen. Nicht zu Unrecht heißt es, dass ohne Wasser kein Leben möglich ist. Wassermangel beeinträchtigt sowohl den Körper als auch den Geist. Bereits ein Wassermangel von 2 % kann zu Kopfschmerzen und Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit führen. Wasser spielt aber auch eine Rolle bei der Vorbeugung von Infekten und Krankheiten. Das gilt insbesondere jetzt in der kalten Jahreszeit, sodass man zumindest 2,5 Liter pro Tag trinken sollte.

Ausdauersport hält jung und fit

Je älter man wird, desto mehr nimmt die Leistungsfähigkeit ab. Spätestens ab 50 Jahren lassen die körpereigenen Regenerationsprozesse nach, Gelenkknorpel schwinden und die Muskelmasse nimmt ab. Ausdauersport schafft hier Abhilfe: Das Herz-Kreislauf- System wird gestärkt, Knochenabbau vorgebeugt und Fett abgebaut. Ausdauersport ist sozusagen das wirksamste Anti-Aging.

Den Cheerleader-Effekt gibt es tatsächlich

Die beiden US-Wissenschaftler Drew Walker und Edward Vul der University of California prüften mit einer Studie, ob Menschen in Gruppen wirklich besser aussehen als einzeln. Dazu zeigten sie ihren Probanden Bilder von Personen, die entweder einzeln oder in einer Gruppe zu sehen waren. Dabei wirkten die Personen innerhalb der Gruppe attraktiver, als wenn sie einzeln zu sehen waren. Der Grund: Betrachtet man Menschen in einer Gruppe, fallen die Schönheitsfehler der einzelnen weniger auf.

Die größten Ängste der Deutschen: Krebs und Demenz

Deutschland altert – aber nicht jeder altert gesund. Und mit steigendem Alter nimmt auch die Angst zu, schwer zu erkranken. Die größte Furcht der Deutschen ist eine Erkrankung an Krebs, dicht gefolgt von der Sorge an Alzheimer oder Demenz zu erkranken. Gleichzeitig geht die Angst vor Schlaganfällen zurück. Zudem schätzen 88% der Deutschen ihren Gesundheitszustand als gut oder sehr gut ein. Vor allem in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen sind die Bewohner sehr zufrieden mit ihrer Gesundheit.

Das Ernährungsverhalten der Deutschen ist deutlich umweltfreundlicher als noch vor 20 Jahren. Dafür sorgt vor allem der gesunkene Fleisch- und Wurstkonsum und der Anstieg pflanzlicher Lebensmittel. Das immer stärker werdende Wegwerfverhalten der Deutschen reduziert die vorher genannten Effekte allerdings wieder deutlich. Vor 20 Jahren wurde mit Lebensmitteln noch sorgsamer umgegangen. Zudem ist der Wasserverbrauch pro Kopf gestiegen.

Die meisten Diäten sind auf Dauer erfolglos

80 Prozent der Deutschen haben bereits versucht, ihr Gewicht mit einer Diät zu reduzieren, meistens ohne langfristigen Erfolg. Der Frage, warum so viele Diäten scheitern, ist Dr. Thomas Ellrott von der Universität Göttingen nachgegangen. Sein Fazit: Eine stabile Gewichtsreduzierung ist nur zu erreichen, wenn sich die Essgewohnheiten und der Lebensstil durch mehr körperliche Aktivität langfristig ändern, also über die Phase der Gewichtsreduktion hinaus. Der körperlichen Aktivität kommt also eine ganz entscheidende Rolle zu, wenn man Fett abbauen möchte.

Zwischenmahlzeiten sorgen für einen Energieschub

Nach dem Job vollkommen k.o. und jetzt noch zum Sport? Für viele ein großes Hindernis. Das muss aber nicht sein, denn: Wer innerhalb des Tages mehrere kleine Zwischenmahlzeiten zu sich nimmt, kann starke Blutzuckerschwankungen, die die Energie rauben, umgehen. Früchte mit hohem Wassergehalt (z.B. Mango, Kiwi, Wassermelone) mit einem Joghurt vermischt sind ein guter, nicht zu kalorienreicher Energielieferant. Gemüsesticks mit etwas Salz und Pfeffer gleichen Mineralstoffverluste aus. All jene, die einen besonderen Kick möchten, können ca. 1 Stunde vor dem Training eine Tasse Kaffee trinken

Stress und Gene: das gehört zusammen

Jeder zweite Bundesbürger fühlt sich unter Druck gesetzt. Stressresistenz hängt aber nicht nur von der Persönlichkeit ab, sondern auch vom Erbgut. Genauer gesagt, von negativen Erlebnissen in der frühen Kindheit, wie Missbrauch, Isolierung oder einem schweren Unfall. Diese können bei bestimmten Genvarianten seelische Narben hinterlassen und so für geringe Stresstoleranz sorgen. Umweltfaktoren und Gene wirken also zusammen auf uns und unsere Belastbarkeit ein, so der Psychiater Florian Holsboer, Direktor am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München.

Länger satt durch Milch

Milch schmeckt nicht nur lecker, sondern macht auch satt und verlangsamt das Hungergefühl. Das liegt zum einen an ihrer Nährstoffzusammensetzung, insbesondere am hohen Eiweißgehalt, zum anderen an ihrem glykämischen Index, der bei Milch im Gegensatz zu Weißbrot oder Kartoffeln niedrig ist. Der Blutzuckerspiegel steigt so nur langsam an und bleibt auch zwei bis drei Stunden relativ stabil. Man ist länger gesättigt und spart sich unnötige Kalorien durch Heißhungerattacken. Tipp: Milch schon mit auf den Frühstücksplan setzen, um bis mittags problemlos durchzuhalten.

Sorgen sitzen oft im Kreuz

Wenn es im Rücken sticht und zwickt, dann sollte man in sich hineinhören, statt die Auslöser nur am Körper zu suchen. Experten gehen heute davon aus, dass regelmäßig auftretende Schmerzen praktisch immer von der seelischen Verfassung beeinflusst werden. Unser Gehirn kann sogar ein Schmerzgedächtnis entwickeln. Man konzentriert sich immer mehr auf das lästige Stechen, Ziehen und Pochen, auch wenn der ursprüngliche Auslöser gar nicht mehr da ist. Besonders effizient speichert das Gehirn Schmerz, wenn es die körperliche Belastung mit negativen Gefühlen wie Ärger, Trauer, Angst oder auch Stress verknüpfen kann.

Kluge Sportlerbabys

Frauen sollten während der Schwangerschaft nicht auf den Gang ins Fitness-Studio verzichten. Entgegen landläufiger Meinungen schadet Sport dem Kind dabei nicht – im Gegenteil: Die körperliche Betätigung fördert beim Fötus die Entwicklung des Gehirns. Dabei muss es nicht mal viel sein. Werdende Mütter, die dreimal wöchentlich mindestens 20 Minuten lang leichten Sport treiben, unterstützen nachhaltig die Reifung des Gehirns der Säuglinge.

Einige Tage lang nur Wasser, Tee oder Gemüsebrühe und nichts Festes zwischen die Zähne: Fasten liegt im Trend. Eine Darmreinigung soll angeblich zusätzlich Schlackenstoffe im Organismus lösen und ausschwemmen. Zwar ist so eine rasche Gewichtsabnahme gesichert, jedoch muss vor solchen Fastenkuren als Mittel zur Gewichtsreduktion gewarnt werden. Um nicht zu verhungern, zerlegt der Körper Muskeleiweiß und baut dabei Muskeln ab. Diese sind schwer wieder aufzubauen und mit weniger Muskelmasse sinkt der Grundumsatz, und in Folge davon auch der Kalorienumsatz. Ein Jo-Jo-Effekt ist häufig die Folge.

Salami: Eine Vitamin-C-Bombe

100 Gramm Salami enthalten 30 bis 50 Milligramm Vitamin C pro 100 g. Damit schlägt sie den Apfel, der „nur“ 12 Milligramm pro 100 g hat. Wie kann das sein? Unter der Bezeichnung Ascorbinsäure wird Vitamin C in der Wurstherstellung eingesetzt. Der Zusatzstoff wirkt konservierend und verhindert, dass die Wurst grau wird. Dennoch sollte der Apfel der fettreichen Salami vorgezogen werden. Äpfel wirken nämlich förderlich auf das Immunsystem, die Verdauung und den Cholesterinspiegel, glänzen mit einem hohen Gehalt an Ballaststoffen und enthalten viel weniger Kalorien als die Wurst.

Es gibt nicht nur einen Burn‐out, sondern auch einen Bore‐out. Überforderung als auch ständige Unterforderung machen krank: Kopf‐ und Magenschmerzen, Schlafstörungen oder Überreiztheit sind typische Symptome. Wer allerdings sein Leben im „Flow“ lebt, dem wird es nicht zu stressig, aber gleichzeitig nicht zu langweilig. In diesem Zustand entsprechen unsere Aufgaben genau unseren Fähigkeiten, sodass uns die Arbeit leicht und mühelos fällt. Um dorthin zu gelangen, müssen wir zwar gefordert, aber nicht überfordert sein. Ziele als hoch, aber nicht zu hoch setzen!

Eine schlechte Schlafqualität und eine zu kurze Nachtruhe führen dazu, dass über 50 Millionen Deutsche mit ihrem Schlaf unzufrieden sind. Dies macht sich darin bemerkbar, dass sich viele tagsüber matt fühlen und kaum leistungsfähig sind. Die Ursachen sind u.a. in der Arbeitswelt zu suchen: PC‐Arbeit, Stress, ständiger Erreichbarkeits‐Zwang und Schichtarbeit. Aber auch schon jedes fünfte Grundschulkind ist betroffen. Schlafstörungen treten bei ihnen vermehrt aufgrund eines langen und intensiven Medienkonsums auf. Unserer Gesundheit zuliebe sollten wir also die Zeiten für Telefon, Computer usw. zeitlich aber auch örtlich begrenzen.